Arkitekttjenester
Die Terminal 2 Gesellschaft mbH & Co oHG benötigt Generalplanerleistungen für den Neubau einer zusätzlichen Transfer-Sicherheitskontrolle auf einer freien Dachfläche des Terminal 2 Nord auf Ebene E06 am Flughafen München in Freising. Die Leistungen umfassen die Generalplanung einschließlich der Koordination sämtlicher erforderlicher Fachplanungen wie Objektplanung Gebäude, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung, Brandschutzplanung, Bauphysik, Planungsleistungen für IT-/Datennetze und Kommunikationstechnik, Mitwirkung bei Genehmigungen, Ausschreibungs- und Vergabeleistungen sowie Objektüberwachung und Projektabschlussleistungen. Die Planung und Ausführung erfolgen bei laufendem Betrieb eines hochfrequentierten Flughafenterminals und innerhalb des Luftsicherheitsbereichs, was erhöhten Koordinierungsaufwand und die Berücksichtigung flughafenspezifischer Anforderungen erfordert. Die Vergabe erfolgt auf Basis von Preis (50%) und auftragsbezogenen Qualitäts- und Leistungsmerkmalen (50%). Als Qualifikationsanforderungen sind unter anderem der Nachweis von Referenzprojekten aus den letzten 60 Monaten erforderlich, wobei mindestens ein Referenzprojekt die Leistungsphasen 5-8 abgeschlossen haben muss, als Generalplaner (mindestens 3 weitere Leistungsbilder gemäß HOAI neben der Objektplanung) als Hauptauftragnehmer erfolgt sein muss, ein Um- oder Neubau im Bereich eines Flughafenterminals oder im Flughafensicherheitsbereich sein muss und Baukosten der Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276 von mindestens 8.000.000 EUR/netto aufweisen muss.
Slipp å lese og skrive alt selv, la Cobrief gjøre det for deg!
Prøv Cobrief ProOm anbudet
- Kontakt telefon
- +498997554534
- Kontakt e-post
- vergabe@munich-airport.de
- Adresse
- Terminalstraße Nord 1, 85356 München-Flughafen
Die Terminal 2 Gesellschaft mbH & Co. oHG plant im Terminal 2 des Flughafens München den Neubau einer zusätzlichen Transfer-Sicherheitskontrolle auf einer freien Dachfläche des Terminal 2 Nord auf Ebene E06. Hintergrund der Maßnahme sind die prognostizierte Zunahme der Passagierzahlen, insbesondere im Transferverkehr, sowie zusätzliche Kapazitätsanforderungen infolge der Einführung des europäischen Entry-Exit-Systems (EES). Die neue Transfer-Sicherheitskontrolle soll mit voraussichtlich sieben Kontrollspuren ausgestattet werden und künftig die zentrale Abwicklung von Transferpassagieren im Terminal 2 übernehmen. Die Passagierzuführung erfolgt über bestehende Verkehrsflächen und Schnittstellen innerhalb des Terminalsystems. Die Maßnahme umfasst die Planung eines neuen Gebäudevolumens einschließlich der erforderlichen baulichen, technischen und funktionalen Infrastruktur für den späteren Betrieb der Sicherheitskontrollanlage. Die zu vergebenden Leistungen umfassen insbesondere die Generalplanung einschließlich der Koordination sämtlicher erforderlicher Fachplanungen. Hierzu gehören insbesondere: - Objektplanung Gebäude, - Tragwerksplanung, - Technische Ausrüstung, - Brandschutzplanung, - Bauphysik, - Planungsleistungen für IT-/Datennetze und Kommunikationstechnik, - Mitwirkung bei Genehmigungen und behördlichen Verfahren, - Ausschreibungs- und Vergabeleistungen für die Bauausführung, - Objektüberwachung und Projektabschlussleistungen. Die Leistungen sind unter Berücksichtigung der flughafenspezifischen Anforderungen und der besonderen Randbedingungen des Sicherheitsbereichs zu erbringen. Bestandteil der Planungsaufgabe ist insbesondere die Entwicklung und Umsetzung eines genehmigungsfähigen und technisch realisierbaren Gesamtkonzeptes für: - die Errichtung des Gebäudeaufbaus auf dem Bestandsgebäude, - die Versorgung der neuen Sicherheitskontrollanlage einschließlich Stromversorgung, Beleuchtung, Klima-, Lüftungs-, Informations- und Datentechnik, - erforderliche Anpassungen, Erweiterungen oder Anbindungen an bestehende Technikzentralen und Infrastruktursysteme, - die Integration der Sicherheitskontrolltechnik (insbesondere CT-Scanner und Security Screening Lanes), - die Schaffung erforderlicher Betriebs-, Büro-, Aufenthalts-, Nachkontroll- und Funktionsflächen für die Nutzerorganisationen, - die Berücksichtigung betrieblicher, sicherheitsrelevanter und passagierbezogener Anforderungen. Die Planungs- und Überwachungsleistungen sind unter besonders komplexen Rahmenbedingungen zu erbringen. Das Baufeld befindet sich innerhalb des Luftsicherheitsbereichs des Flughafens München. Planung und Ausführung erfolgen bei laufendem Betrieb eines hochfrequentierten Flughafenterminals. Die Baustellenlogistik ist aufgrund der Lage auf dem Dach des Terminals, eingeschränkter Flächenverfügbarkeit sowie besonderer Sicherheitsanforderungen mit erhöhtem Koordinierungsaufwand verbunden. Zudem sind Konzepte für Bauphasen, Baustellenlogistik, Anlieferung, Arbeiten im Sicherheitsbereich sowie die Minimierung betrieblicher Beeinträchtigungen fortzuschreiben und umzusetzen. Es ist davon auszugehen, dass Teile der Bauleistungen in Nacht- und Mehrschichtbetrieb ausgeführt werden müssen. Die Maßnahme weist einen hohen Termin- und Koordinierungsdruck auf. Zahlreiche Planungs- und Ausführungsschritte sind zu parallelisieren, um die Fertigstellung innerhalb des vorgegebenen Projektzeitraums sicherzustellen. Vom Auftragnehmer werden entsprechende personelle Kapazitäten sowie nachweisbare Erfahrungen bei der Planung und Realisierung technisch anspruchsvoller Umbau- und Neubaumaßnahmen im Bestand sowie unter laufendem Betrieb erwartet.Hovedtrekkene i prosedyrenDer Auftraggeber hat für die Einreichung der Teilnahmeanträge einen Bewerbungsbogen erstellt. Der Bewerbungsbogen ist über die Vergabeplattform des AG nach Registrierung herunterzuladen. Die Teilnahmeanträge sind in allen Bestandteilen in deutscher Sprache in Textform über die Vergabeplattform des Auftraggebers einzureichen, bei fremdsprachigen Dokumenten mit deutscher Übersetzung. Der Auftraggeber wird die frist- und formgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge zunächst auf Vollständigkeit prüfen. Der Auftraggeber behält sich nach § 51 Abs. 2 SektVO unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung vor, die Bewerber aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen oder sonstige Nachweise nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren. Der Auftraggeber wird anschließend die vollständigen und fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge inhaltlich prüfen. Unbeschadet etwaiger Mindestanforderungen wird der Auftraggeber inhaltlich prüfen, ob die grundsätzliche Eignung des Bewerbers nach den benannten Eignungsunterlagen vorliegt. Kann im Ergebnis die grundsätzliche Eignung nicht bejaht werden, wird der Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt. Die Eignungsprüfung bezieht sich auch auf die Einhaltung etwaiger Mindestanforderungen an die Eignung. Der Auftraggeber behält sich vor, die veröffentlichten informatorischen Vergabeunterlagen anzupassen und den ausgewählten Bewerbern eine überarbeitete Fassung der Vergabeunterlagen, insbesondere der Leistungsbeschreibung zur Verfügung zu stellen. Der Auftraggeber behält sich nach § 15 Abs. 4 SektVO vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten.
Kvalifikasjonskrav
Benennung der Handelsregisternummer oder eine gleichwertige eindeutige Unternehmensbezeichnung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers.
Eigenerklärung des Bewerbers, dass er von keiner gesellschafts-/konzernrechtlichen oder persönlichen Verflechtungen mit anderen Architektur-/Ingenieurbüros oder mit Bau- oder Lieferfirmen betroffen ist, welche geeignet sind, im Auftragsfall bei einem Auftraggeber die Besorgnis eines gegenwärtigen oder künftigen Interessenkonflikts auszulösen.
Eigenerklärung zum Umsatz des Bewerbers (EUR, netto), der auf Leistungen entfällt, die mit den vorliegend ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, aufgeteilt für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Als vergleichbar angesehen werden Umsätze für Planungsleistungen aus einer Kombination bzw. ähnlich, gleichwertigen Kombination von Objektplanung, Fachplanung Tragwerksplanung sowie Fachplanung Technische Ausrüstung, welche in Generalplanerfunktion erbracht wurden.
Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Bewerbers (EUR, netto), aufgeteilt für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Benennung der Anzahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beim Bewerber beschäftigten Arbeitskräfte (für jedes Geschäftsjahr getrennt), gegliedert nach Berufsgruppen, Zuordnung zur Planungseinordnung gemäß HOAI (Objekt-, Tragwerks-, TGA-Planung (aufgeteilt nach Anlagengruppen), weitere Fachplanungen bzw. Sonstige), sowie nach Anzahl.
Angaben zu realisierten oder in der Realisierung weit fortgeschrittenen Referenzprojekten des Bewerbers aus den vor der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung vergangenen 60 Monaten, bei denen in Art und Umfang mit der vorliegend ausgeschriebenen Leistung (vgl. Vergabeunterlagen) vergleichbare Leistungen durchgeführt wurden. Erwartet werden folgende Angaben für jedes Referenzprojekt: Name und Adresse des Auftraggebers; eine Benennung eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse bleibt vorbehalten; Bezeichnung und Standort des Referenzobjekts; Kurzbeschreibung der Art bzw. Komplexität der erbrachten Leistungen mit Angaben zu: Einordnung als Neubau, Umbau, Erweiterung oder Sanierung/Modernisierung im Bestand, sonstiges; Nutzungsart des Referenzprojektes; Charakteristische Größeneinordnung nach Fläche, Volumen o.ä.; mit Benennung der besonderen Umstände der Leistungserbringung wie etwa unter laufendem Betrieb, Bauen im Bestand, Leistungserbringung in einem Sicherheitsbereich oder unter vergleichbaren Beschränkungen des Zutritts; Benennung der beauftragten Leistungen (Objektplanung Gebäude, Tragwerksplanung, Planung Technische Ausrüstung nach § 53 Abs. 2 ALG 1, 2, 3, 4, 7 HOAI, Bauphysik (Wärmeschutz-Energiebilanzierung) sonstiges); Benennung Komplexität des Projektes mit Einstufung in die Objektliste nach HOAI Anlage 10 sowie Angabe der Honorarzone für Planungsleistungen der Objektplanung Gebäude mit entsprechender Begründung für die Einordnung; Benennung Komplexität des Projektes mit Einstufung in die Objektliste nach HOAI Anlage 14 sowie Angabe der Honorarzone für Planungsleistungen der Tragwerksplanung mit entsprechender Begründung für die Einordnung; Benennung Komplexität des Projektes mit Einstufung in die Objektliste nach HOAI Anlage 15 sowie Angabe der Honorarzone für Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung mit entsprechender Begründung für die Einordnung; Kurzbeschreibung des Umfangs der erbrachten Leistungen mit Angaben zu: Ca.-Angaben der anrechenbaren Kosten in den Kostengruppen 300 sowie 410, 420, 430, 440 und 470 nach DIN 276, Fassung 2018 (EUR/netto); ca.- Auftragssumme der (General-) Planerleistung (EUR netto); Benennung der beauftragten und vom Bewerber bearbeiteten Leistungsphasen gem. HOAI; Zeitraum der Leistungserbringung; Angabe über die Art der Beauftragung (Generalplaner, Objektplaner, Fachplaner, sonstige), ob die Leistungen als Hauptauftragnehmer, als vollständige Eigenleistung, mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Firmen erbracht wurden, sowie ggf. Angabe des Eigenleistungsanteils. Wurden die Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so ist anzugeben, welche Leistungen nicht als Eigenleistung erbracht wurden. Mindeststandard: Zusätzlich zu den voranstehenden Vorgaben für Referenzen müssen mind. in einer Referenz die nachfolgenden Anforderungen erfüllt werden: Der Bewerber muss seine Erfahrung im Bereich der Planung von Flughafenanlagen oder Hochbauprojekten mit vergleichbarer Komplexität und vergleichbarem Umfang dadurch nachweisen, dass zusätzlich zu den voranstehenden allgemeinen Anforderungen (z.B. maßgeblicher Zeitraum) mind. eine Referenz alle nachfolgenden Anforderungen erfüllt: Mindestens bei einem Referenzprojekt müssen die Leistungsphasen 5-8 abgeschlossen sein; Mindestens bei einem Referenzprojekt muss die Leistung eines Generalplaners (mindestens 3 weitere Leistungsbilder gemäß HOAI neben der Objektplanung) als Hauptauftragnehmer erfolgt sein; Mindestens ein Referenzprojekt muss folgende Eigenschaften erfüllen: Um- oder Neubau im Bereich eines Flughafenterminals, Projekt im Flughafensicherheitsbereich oder mit vergleichbaren Beschränkungen des Zutritts; Ein Referenzprojekt muss Baukosten der Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276 in Höhe von mind. 8.000.000 EUR/netto aufweisen. Die vorgenannten Anforderungen können in unterschiedlichen Referenzprojekten nachgewiesen werden.
Tildelingskriterier
Beskrivelse
s. Vergabeunterlagen
Beskrivelse
s. Vergabeunterlagen
Se hele utlysningen
- Innkjøper
- Tittel
- 2026-1005067_Flughafen München_Generalplanerleistungen Lph 5-8 T2 Transfer SiKo E06
- Tilleggskoder
- 71200000 Arkitekt- og relaterte tjenester
- 71221000 Arkitekters tjenesteytelser i forbindelse med bygninger
- 71223000 Arkitekters tjenesteytelser i forbindelse med bygningsutvidelse
- 71300000 Ingeniørtjenester
- 71310000 Rådgivning ingeniør- og byggetekniske tjenester
- 71315000 Bygningsteknikk
- 71315200 Konsulentvirksomhet i forbindelse med bygging
- 71320000 Prosjektering
- 71327000 Tjenesteytelser innen prosjektering av bærende konstruksjoner
- 71330000 Diverse former for ingeniørtjenster
- 71356400 Tekniske planleggingstjenster
- Lokasjon