Arkitekttjenester
Die Stadtwerke Marienberg GmbH benötigt Generalplanungsleistungen für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses für den Löschbezirk Bohnental der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Tholey in St. Wendel, mit einem maximalen Gesamtwert von 570.000 EUR. Die Planung umfasst die Vorbereitung einer genehmigungsfähigen, ausführungsreifen, wirtschaftlichen und funktional geeigneten Realisierung des Feuerwehrgerätehauses einschließlich Außenanlagen, Verkehrsflächen, technischer Erschließung und betriebsnotwendiger Infrastruktur. Der Auftragnehmer muss alle Planungs-, Koordinations-, Nachweis- und Abstimmungsleistungen erbringen, die für eine fachgerechte und umsetzungsreife Planung erforderlich sind. Qualifikationsanforderungen umfassen den Nachweis der Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister, einen Mindestjahresumsatz von 750.000 EUR netto in den letzten drei Geschäftsjahren, eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 3.000.000 EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, mindestens drei Referenzen über abgeschlossene oder weit überwiegend erbrachte Planungsleistungen für Neubauten, Erweiterungen oder grundlegende Sanierungen von Hochbauten innerhalb der letzten sieben Jahre, wobei mindestens zwei Referenzen ein funktional vergleichbares Gebäude betreffen und die Leistungsphasen 2 bis 8 der Objektplanung Gebäude umfassen müssen, sowie eine Referenz die Koordination von mindestens drei Fachdisziplinen. Des Weiteren sind angemessene organisatorische und technische Vorkehrungen für Qualitätssicherung, Projektorganisation, digitale Arbeits- und Kommunikationsprozesse sowie Erreichbarkeit und Vertretung nachzuweisen. Die Projektleitung und stellvertretende Projektleitung müssen namentlich benannt werden und über eine Berufsqualifikation als Architekt/Ingenieur mit einschlägigem Bezug zur Objektplanung von Gebäuden sowie über mindestens fünf bzw. drei Jahre Berufserfahrung in der Objektplanung von Hochbauten verfügen.
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- Kontakt telefon
- +49 6853 508-0
- Kontakt e-post
- gemeinde@tholey.de
- Adresse
- Zschopauer Straße 37, 09496 Marienberg
Gegenstand des Vergabeverfahrens sind Generalplanungsleistungen für die Errichtung eines neuen Feuerwehrgerätehauses für den neu gegründeten Löschbezirk Bohnental der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Tholey zwischen Lindscheid und Scheuern. Ziel der Planung ist die Vorbereitung einer genehmigungsfähigen, ausführungsreifen, wirtschaftlichen und funktional geeigneten Realisierung des Feuerwehrgerätehauses einschließlich der erforderlichen Außenanlagen, Verkehrsflächen, technischen Erschließung und betriebsnotwendigen Infrastruktur. Der Auftragnehmer hat alle Planungs-, Koordinations-, Nachweis- und Abstimmungsleistungen zu erbringen, die erforderlich sind, um das Vorhaben fachgerecht, genehmigungsfähig und umsetzungsreif zu planen.
Kvalifikasjonskrav
Der Bewerber hat, entsprechend den Rechtsvorschriften des Staates seiner Niederlassung, die Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister nachzuweisen. Soweit eine Eintragung nicht vorgesehen ist, ist die erlaubte Berufsausübung auf andere geeignete Weise nachzuweisen. Soweit für die Erbringung der ausgeschriebenen Planungsleistungen im Herkunftsstaat des Bewerbers eine besondere Berechtigung oder die Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich ist, ist hierüber ein geeigneter Nachweis vorzulegen. Dies betrifft insbesondere die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ sowie, soweit einschlägig, die Mitgliedschaft in einer Architekten- oder Ingenieurkammer. Für Bewerber aus Mitgliedstaaten der Europäischen Union gelten hinsichtlich der zulässigen Register- und Berufsausübungsnachweise die in Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU aufgeführten Nachweise. Die Anforderungen entsprechen § 44 VgV.
Der Bewerber hat einen Mindestjahresumsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags von 750.000,00 Euro netto je Geschäftsjahr nachzuweisen. Maßgeblich sind die letzten drei abge-schlossenen Geschäftsjahre, soweit entsprechende Angaben verfügbar sind. Bei Unternehmen, die noch keine drei abgeschlossenen Geschäftsjahre tätig sind, sind die Umsätze für die seit Aufnahme der Geschäftstätigkeit abgeschlossenen Geschäftsjahre anzugeben. Der geschätzte Netto-Auftragswert beträgt ca. 570.000,00 Euro. Der geforderte Mindestjahresumsatz überschreitet das Zweifache dieses geschätzten Auftragswerts nicht.
Der Bewerber hat das Bestehen einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen je Versicherungsfall nachzuweisen: für Personenschäden: 3.000.000,00 Euro, für Sach- und sonstige Schäden: 3.000.000,00 Euro, für Vermögensschäden: 3.000.000,00 Euro. Die Ersatzleistung des Versicherers muss je Versicherungsjahr mindestens auf das Zweifache der jeweiligen Mindestdeckungssumme maximiert sein.
Der Bewerber hat zum Nachweis seiner technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit mindestens drei geeignete Referenzen über abgeschlossene oder weit überwiegend erbrachte Planungsleistungen für Neubauten, Erweiterungen oder grundlegende Sanierungen von Hoch-bauten vorzulegen. Die Referenzen müssen Planungs- oder Beratungsanforderungen betreffen, die mit den ausgeschriebenen Planungsleistungen für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses vergleichbar sind. Eine Identität der Nutzungsart ist nicht erforderlich. Die Vergleichbarkeit liegt insbesondere vor bei: funktional anspruchsvollen Gebäuden mit betrieblichen Abläufen, insbesondere Feuerwehrgerätehäusern, Rettungswachen, Bauhöfen, Werkstatt- oder Betriebsgebäuden, kommunalen Funktionsgebäuden oder sonstigen Gebäuden mit Fahrzeughallen sowie Technik-, Lager-, Umkleide-, Sozial- oder Schulungsbereichen, Planungsleistungen mit der Koordination mehrerer Fachdisziplinen. Von den vorzulegenden Referenzen müssen mindestens zwei Referenzen ein funktional vergleichbares Gebäude betreffen, zwei Referenzen die Leistungsphasen 2 bis 8 der Objektplanung Gebäude oder inhaltlich vergleichbare Planungsleistungen umfassen und eine Referenz die Koordination von mindestens drei der folgenden Fachdisziplinen umfassen: Objektplanung Gebäude, technische Ausrüstung, Tragwerksplanung, Freianlagenplanung und Brandschutzplanung. Die vorgenannten Anforderungen dürfen durch dieselbe Referenz erfüllt werden. Berücksichtigt werden Referenzen, deren Leistungen innerhalb der letzten sieben Jahre vor Ablauf der Teilnahmefrist abgeschlossen wurden. Der öffentliche Auftraggeber berücksichtigt diesen erweiterten Referenzzeitraum, um einen ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen.
Der Bewerber hat darzustellen, dass er über angemessene organisatorische und technische Vorkehrungen verfügt, um die ausgeschriebenen Planungsleistungen für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses ordnungsgemäß, fristgerecht und qualitätsgesichert zu erbringen. Die Darstellung hat mindestens Angaben zu enthalten über: 1. interne Qualitätssicherung, insbesondere die Prüfung und Freigabe von Planungsständen, die fachliche Kontrolle wesentlicher Planungsunterlagen sowie die Sicherstellung einer nachvollziehbaren Planungsdokumentation, 2. Projektorganisation und Fachplanerkoordination, insbesondere die Abstimmung der Objektplanung mit den weiteren Fachplanungen sowie die Organisation und Dokumentation von Besprechungen, Entscheidungen, Planständen und Schnittstellen, 3. digitale Arbeits- und Kommunikationsprozesse, insbesondere die Verfügbarkeit geeigneter CAD- oder BIM-kompatibler Planungsprozesse, eines digitalen Projektraums oder einer vergleichbaren Dokumentations- und Austauschplattform sowie geeigneter Verfahren zur Kosten- und Terminverfolgung, 4. Erreichbarkeit und Vertretung, insbesondere die Sicherstellung einer verlässlichen Ansprechpartnerstruktur und einer fachlich geeigneten Vertretung während der Vertragslaufzeit. Zertifizierungen, insbesondere nach DIN EN ISO 9001, werden nicht verlangt. Gleichwertige unternehmensinterne Verfahren genügen.
Für die Projektleitung ist nachzuweisen: eine Berufsqualifikation als Architektin/Architekt oder Ingenieurin/Ingenieur mit einschlägigem Bezug zur Objektplanung von Gebäuden, eine Berufserfahrung von mindestens fünf Jahren in der Objektplanung von Hochbauten und die Erfahrung in der Bearbeitung oder Leitung mindestens eines Projekts der Objektplanung von Gebäuden. Die benannten Personen müssen für die Dauer der Auftragsausführung verfügbar sein. Ein Austausch der Projektleitung ist nur aus wichtigem Grund und mit vorheriger Zustimmung des öffentlichen Auftraggebers zulässig. Die Ersatzperson muss mindestens die für die jeweilige Funktion geforderte Mindestqualifikation erfüllen.
Für die stellvertretende Projektleitung ist nachzuweisen: eine Berufsqualifikation als Architektin/Architekt oder Ingenieurin/Ingenieur mit einschlägigem Bezug zur Objektplanung von Gebäuden und eine Berufserfahrung von mindestens drei Jahren in der Objektplanung von Hochbauten. Die benannten Personen müssen für die Dauer der Auftragsausführung verfügbar sein. Ein Austausch der stellvertretenden Projektleitung ist nur aus wichtigem Grund und mit vorheriger Zustimmung des öffentlichen Auftraggebers zulässig. Die Ersatzperson muss mindestens die für die jeweilige Funktion geforderte Mindestqualifikation erfüllen.
Der Bewerber hat darzulegen, dass ihm für die Vertragslaufzeit ausreichende personelle Kapazitäten zur Verfügung stehen, um die ausgeschriebenen Planungsleistungen frist- und vertragsgerecht zu erbringen.
Der Bewerber hat im Teilnahmeantrag anzugeben, welche Teile der ausgeschriebenen Leistungen er im Fall der Auftragserteilung durch Unterauftragnehmer ausführen lassen will. Die Benennung bestimmter Unterauftragnehmer ist im Teilnahmeantrag nicht erforderlich, soweit der Bewerber deren Kapazitäten nicht zum Nachweis seiner Eignung in Anspruch nimmt. Der öffentliche Auftraggeber kann vor Zuschlagserteilung verlangen, dass die vorgesehenen Unterauftragnehmer benannt und deren tatsächliche Verfügbarkeit nachgewiesen werden. Die Haftung des Auftragnehmers gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber bleibt unberührt.
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