Brief

Bedriftsrådgivning

Der Kreisausschuss des Hochtaunuskreises benötigt Dienstleistungen im Bereich Training und Ausbildung für eine Qualifizierungsmaßnahme namens "VITA" im Hochtaunuskreis. Die Maßnahme richtet sich an Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen im SGB II Leistungsbezug sowie Rehabilitanden und Menschen mit Behinderung. Ziel ist die direkte und nachhaltige Integration der Teilnehmer in eine leidensgerechte sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Der Vertrag läuft über 3 Jahre, vom 01.11.2026 bis zum 31.10.2029, und umfasst eine Kapazität von maximal 30 Teilnehmerplätzen, mit der Möglichkeit einer Aufstockung auf 40 Plätze. Eine Mindestvergütung von 60% der Gesamtmaßnahmenplätze wird nach 6 Monaten Laufzeit der Maßnahme garantiert und gilt bis 6 Monate vor Ende der Laufzeit. Die Vergabe erfolgt nach dem wirtschaftlichsten Angebot, wobei qualitative Aspekte mit 70% und der Preis mit 30% gewichtet werden.

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Om anbudet

    Im Fokus der Maßnahme stehen Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen im SGB II Leistungsbezug, wobei sowohl bereits diagnostizierte Erkrankungen als auch noch nicht eindeutig geklärte gesundheitliche Einschränkungen berücksichtigt werden. Darüber hinaus ist die Maßnahme für Rehabilitanden und Menschen mit Behinderung geeignet. Es können auch Teilnehmer zugewiesen werden, die eine geringfügige Nebenbeschäftigung ausüben. Anhaltende Arbeitslosigkeit stellt ein erhebliches Risiko für die physische und psychische Gesundheit dar. Insbesondere Langzeitleistungsbeziehende sind überdurchschnittlich oft von gesundheitlichen Einschränkungen betroffen, die sowohl diagnostiziert als auch unerkannt eine dauerhafte berufliche Instabilität bedingen. Diese Wechselwirkung zwischen Gesundheit und Erwerbslosigkeit verringert nicht nur die Integrationschancen, sondern beeinträchtigt massiv die gesellschaftliche Teilhabe sowie die allgemeine Lebensführung. Mit Blick auf die kommenden gesetzlichen Anpassungen im SGB II 2026 rückt VITA das Prinzip des Förderns und Forderns wieder konsequenter in den Mittelpunkt der Integrationsarbeit. VITA verknüpft die Themenkomplexe Gesundheit und Arbeit innerhalb der individuellen Lebenswelt der Teilnehmenden und schafft durch eine erhöhte Betreuungsdichte die notwendige Verbindlichkeit, um nachhaltige Veränderungen zu bewirken. Durch diesen ganzheitlichen Ansatz wird eine zielgerichtete Aktivierung sichergestellt, die über die bloße Stabilisierung hinausgeht und eine belastbare Perspektive für den ersten Arbeitsmarkt entwickelt. Zielsetzung der Maßnahme: Das primäre Ziel der Maßnahme ist die direkte und nachhaltige Integration der Teilnehmer in eine leidensgerechte sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Gesundheitsförderung und individuelle Problembearbeitung werden hierbei nicht als isolierte Vorleistungen betrachtet, sondern sind zwingender Bestandteil eines aktiven Vermittlungsprozesses, der ab dem ersten Tag der Teilnahme eingeleitet wird. Der Fokus liegt dabei auf der unmittelbaren Identifikation marktfähiger Ressourcen und deren proaktiver Vermarktung gegenüber potenziellen Arbeitgebern. Der Auftragnehmer ist gefordert, gesundheitliche Einschränkungen als Rahmenbedingung für eine gezielte Akquise passgenauer Arbeitsplätze zu nutzen und nicht als Hindernis für den Vermittlungsversuch anzusehen. Die individuelle Teilnahmedauer der Maßnahme liegt bei 9 Monaten. Der Einstieg erfolgt laufend. Die Maßnahme ist für eine Kapazität von maximal 30 Teilnehmern ausgelegt. Die Gesamtmaßnahme beginnt am 01.11.2026 und endet am 31.10.2029. Es sind vom Auftragnehmer 30 Teilnehmerplätze vorzuhalten. Es besteht die Möglichkeit einer Aufstockung der Maßnahmenplätze auf 40 Teilnehmerplätze. Vergütet werden die tatsächlich besetzten Maßnahmenplätze. Eine Mindestvergütung in Höhe von 60% der Gesamtmaßnahmenplätze wird jedoch nach 6 Monaten Laufzeit der Maßnahme garantiert. Die Mindestvergütung von 60% der Teilnehmerplätze gilt bis 6 Monate vor Ende der Laufzeit der Maßnahme. Daraus ergibt sich der Zeitraum, in dem die Mindestvergütung gilt: 01.05.2027 – 30.04.2029.Hovedtrekkene i prosedyrenOffenes Verfahren gemäß Abschnitt 3 VgV i. V. mit § 15 VgV.

    Kontakt navn
    Rechtsservice und Zentrale Vergabestelle
    Kontakt telefon
    +49 6172 999 1350
    Adresse
    Ludwig-Erhard-Anlage 1-5, 61352 Bad Homburg

Tildelingskriterier

    Beskrivelse

    Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt (bestes Preis-Leistungs-Verhältnis) – für dessen Ermittlung wird auf den Preis (30% der Gesamtpunktzahl) und qualitative Aspekte (70% der Gesamtpunktzahl) abgestellt. Zur Feststellung des bestplatzierten Anbieters wird dessen Angebotspreis und Konzept anhand einer Bewertungsmatrix (Dok. II) analysiert. In deren Teil A sind auch die spezifischen/fachlichen Ausschlusskriterien benannt. Insgesamt können 450 Punkte erzielt werden. Das preisgünstigste Angebot wird dabei mit 450 Punkten bewertet, die zu 30 % in das Endergebnis einfließen.

    Beskrivelse

    Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt (bestes Preis-Leistungs-Verhältnis) – für dessen Ermittlung wird auf den Preis (30% der Gesamtpunktzahl) und qualitative Aspekte (70% der Gesamtpunktzahl) abgestellt. Zur Feststellung des bestplatzierten Anbieters wird dessen Angebotspreis und Konzept anhand einer Bewertungsmatrix (Dok. II) analysiert. In deren Teil A sind auch die spezifischen/fachlichen Ausschlusskriterien benannt. Insgesamt können 450 Punkte erzielt werden. Das preisgünstigste Angebot wird dabei mit 450 Punkten bewertet, die zu 30 % in das Endergebnis einfließen.

    Evalueringsmetode

    Das preisgünstigste Angebot wird mit 450 Punkten bewertet.

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